Dogen Zenji sagte: „Alle Buddhas benutzen die subtile Methode
des Zazen, um in den Weg einzutreten.“
Als erstes sollten wir wissen, dass der Weg, oder die ursprüngliche
oder die letztendliche Wirklichkeit, immer mit uns ist. Das ist eine
fundamentale Basis, der man sich anvertrauen kann. Sie kommt
nicht von woanders her, wir brauchen sie nicht zu borgen. Und wir
haben die Möglichkeit oder den Zugang des Zazen, um sie direkt zu
berühren oder um sie direkt aufgehen zu lassen.
Da es um eine subtile Veränderung in der Einstellung oder der
Frequenz geht, ist die Praxis keine Frage des Wettbewerbs oder um
immer besser zu werden, sondern es geht darum, mit Geduld und
Hinwendung diese subtile Einstellung oder Frequenz immer von
neuem zu finden. Auf diese Weise wird unser Leben selbst und
das was wir tun, transparenter und klarer, weil wir für uns selbst
transparenter und klarer werden.
Und letztendlich werden wir innerhalb dieser Praxis eine tiefe
Dankbarkeit fühlen. Solche Dankbarkeit ist eine Bestätigung des
Weges.


Aus dem Kusenheft "Ki und Kosmos", 2018
von L.Tenryu Tenbreul